Die häufigsten Fragen & Antworten
Allgemeines & Vergleich
Padel ist eine Rückschlagsportart, die Tennis und Squash kombiniert. Du spielst fast immer im Doppel, also zwei gegen zwei. Dein Ziel: Spiele den Ball so ins gegnerische Feld, dass das andere Team ihn nicht regelkonform zurückbringen kann.
Padel kombiniert Tennis und Squash.
Vom Tennis kommt:
– das Zählsystem (15, 30, 40, Spiel)
– das Netz in der Mitte
– das Spielfeld mit zwei Hälften
– das Spiel über Aufschlag und Ballwechsel
Vom Squash kommt:
– das Spiel mit Wänden
– das taktische Nutzen von Winkeln
– der Gedanke, dass der Ball nach dem Abprallen weiter im Spiel bleibt
Padel ist also kein Tennis auf kleinerem Feld. Und auch kein Squash mit Netz. Es ist eine eigene Sportart, die beide Prinzipien verbindet.
Was Padel besonders macht, ist das Spielfeld und das Spiel über die Wände.
Das Spielfeld ist komplett umschlossen. Hinter dir steht eine Glaswand. Seitlich ebenfalls. Du spielst also nicht nur nach vorne über das Netz, sondern auch mit dem Raum hinter dir.
So sieht die Situation im Spiel aus:
Der Gegner spielt den Ball in dein Feld.
Der Ball springt einmal auf dem Boden auf.
Dann trifft er die hintere Glaswand.
Jetzt kommt er zurück in deine Richtung – und du spielst ihn erst dann.
Du nutzt die Wand also bewusst. Sie gibt dir Zeit. Sie verändert den Winkel. Sie verlängert den Ballwechsel.
Dadurch entsteht ein anderes Spielgefühl als beim Tennis:
– Du verteidigst anders.
– Du positionierst dich anders.
– Du denkst in Winkeln, nicht nur in Linien.
– Du spielst taktischer und im Team.
Die Wände sind kein Hindernis. Sie sind ein strategisches Element.
Genau dieses Zusammenspiel aus Netzspiel wie im Tennis und Raumspiel wie im Squash macht Padel einzigartig – und für Anfänger überraschend schnell zugänglich.
Wichtige Unterschiede zum Tennis:
– Du schlägst von unten auf.
– Der Ball muss im eigenen Feld aufspringen, bevor du ihn diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld spielst.
– Nach dem ersten Bodenkontakt darf der Ball die Glaswand berühren und bleibt im Spiel.
– Du spielst fast immer im Doppel.
Für Anfänger ist Padel meist leichter zugänglich. Du schlägst von unten auf. Das Feld ist kleiner. Die Wände helfen dir defensiv. Du kommst schneller in längere Ballwechsel.
Auf höherem Niveau ist Padel taktisch sehr anspruchsvoll. Du arbeitest mit Winkeln, Bande, Doppelpositionierung und Spielmustern. Tennis ist technisch komplexer beim Einstieg. Padel wird strategisch komplexer im fortgeschrittenen Spiel.
Natürlich! Die Gastro bei Arena ONE ist für alle geöffnet, egal ob du selbst spielst oder nur als Besucher:innen vorbeischaust.
Regeln & Spielablauf
Der Ball muss zuerst im gegnerischen Feld den Boden berühren. Danach darf er gegen die Glaswand prallen. Erst dann spielst du ihn zurück.
Beispiel:
Dein Gegner schlägt den Ball in dein Feld.
Der Ball springt einmal auf dem Boden auf.
Danach trifft er die hintere Glaswand.
Jetzt darfst du ihn spielen – auch nachdem er von der Wand zurückkommt.
Das verändert das Spiel komplett. Du spielst nicht nur nach vorne, sondern arbeitest auch mit Raum, Winkeln und Zeit. Die Wände verlängern Ballwechsel und machen das Spiel taktischer.
Wichtig ist:
Berührt der Ball zuerst die Wand und dann den Boden, ist er aus.
Erst Boden, dann Wand – das ist erlaubt.
Du kannst die Wand übrigens auch offensiv nutzen. Wenn du selbst den Ball spielst, darf er im gegnerischen Feld aufspringen und danach gegen die Glaswand prallen. Solange der Gegner ihn nach dem Bodenkontakt noch erreicht, bleibt der Ball im Spiel.
Genau dieses „Spiel über die Wand“ macht Padel einzigartig.
Du spielst meist zwei gegen zwei.
Du schlägst von unten auf, diagonal ins gegnerische Feld.
Der Ball muss einmal im Feld aufspringen, bevor du ihn zurückspielst.
Nach dem Bodenkontakt darf der Ball die Glaswand berühren.
Springt der Ball zweimal auf, verlierst du den Punkt.
Du zählst wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel.
Sechs gewonnene Spiele ergeben einen Satz.
- Das Ziel
Du gewinnst einen Punkt, wenn dein Gegner den Ball nicht regelkonform zurückspielt.
Das passiert, wenn:
– der Ball zweimal im Feld aufspringt
– der Ball ins Netz geht
– der Ball ins Aus geht
– der Ball direkt die Wand trifft, ohne vorher im Feld aufzuspringen
- Die Zählweise
Du zählst wie im Tennis:
0 Punkte = 0
1 Punkt = 15
2 Punkte = 30
3 Punkte = 40
4 Punkte = Spiel
Steht es 40:40, nennt man das „Einstand“.
Danach brauchst du zwei Punkte in Folge, um das Spiel zu gewinnen.
- Der Aufschlag
Du schlägst immer von unten auf.
Der Ball muss zuerst einmal im eigenen Feld aufspringen.
Dann spielst du ihn diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld.
Der Ball muss im Aufschlagfeld zuerst den Boden berühren.
Danach darf er die Glaswand treffen.
Trifft er zuerst die Wand, ist der Aufschlag ungültig.
Du hast zwei Aufschlagversuche.
- Der Ballwechsel
Nach dem Aufschlag läuft der Ballwechsel frei.
Der Ball darf:
– einmal im Feld aufspringen
– danach die Glaswand berühren
– dann zurückgespielt werden
Springt der Ball zweimal auf, verlierst du den Punkt.
Trifft er zuerst die Wand und dann den Boden, ist er aus.
- Sätze und Match
Du gewinnst einen Satz, wenn du sechs Spiele gewinnst, mit mindestens zwei Spielen Vorsprung.
Steht es 6:6, wird meist ein Tie-Break gespielt.
Ein Match geht üblicherweise über zwei gewonnene Sätze.
- Doppel als Standard
Du spielst fast immer zwei gegen zwei.
Ihr teilt euch das Feld.
Kommunikation und Positionierung entscheiden viele Punkte.
Kurz gesagt:
Du schlägst von unten auf, lässt den Ball einmal aufspringen und nutzt danach aktiv die Wände. Du zählst wie im Tennis und gewinnst Sätze durch Spiele. Einfach zu starten, taktisch anspruchsvoll im Detail.
Du servierst von unten ins diagonal gegenüberliegende Feld. Nach dem Bodenkontakt darf der Ball die Wand berühren. Das gegnerische Team spielt ihn direkt oder über die eigene Glaswand zurück. Genau dadurch entstehen dynamische, taktische Ballwechsel.
Ein typisches Match über zwei Gewinnsätze dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Freizeitspiele können auch kürzer sein, wenn ihr nur einen Satz spielt oder auf Zeit spielt. Turnierspiele dauern entsprechend länger.
Ja, aber das ist nicht die Standardform. Es gibt spezielle Single-Courts mit schmalerer Breite (meist 6 Meter statt 10).
Auf einem normalen Doppel-Court kannst du theoretisch 1 gegen 1 spielen, aber das Feld ist dafür eigentlich zu breit. Das Spiel wird dann laufintensiver und weniger taktisch im Doppel-Sinn.
Padel ist klar als Doppelsport konzipiert. Das Zusammenspiel macht den Kern der Sportart aus.
Spielfeld & Anlage
Stell dir einen Tennisplatz vor. Hinter dir wäre der Ball normalerweise aus, sobald er die Linie überquert. Beim Padel passiert genau das nicht.
Hinter der Grundlinie steht eine Glaswand. Auch an den Seiten schließen Glas- und Gitterelemente den Court ab. Der Ball bleibt also im „Raum“. Er verschwindet nicht aus dem Spiel, sondern kommt zurück.
Entscheidend ist die Reihenfolge:
Der Ball muss zuerst im Feld aufspringen.
Danach darf er die Glaswand berühren.
Erst dann spielst du ihn zurück.
Beispiel:
Dein Gegner schlägt einen tiefen Ball hinter dich.
Beim Tennis wäre das schwer oder unerreichbar.
Beim Padel lässt du den Ball aufspringen.
Er trifft die hintere Glaswand.
Er springt zurück in deine Richtung.
Jetzt spielst du ihn kontrolliert weiter.
Du nutzt die Wand also bewusst. Sie verschafft dir Zeit. Sie verändert den Winkel. Sie eröffnet dir neue Optionen.
Du kannst die Wand auch offensiv einsetzen. Wenn du den Ball spielst, darf er im gegnerischen Feld aufspringen und danach gegen die Glaswand prallen. Der Gegner muss ihn dann nach dem Abprallen von der Wand zurückspielen.
Das bedeutet:
Du spielst nicht nur über das Netz.
Du spielst mit dem Raum hinter dir.
Du denkst in Winkeln.
Du arbeitest taktisch.
Die Wände sind kein Schutzzaun. Sie sind Teil der Spielstrategie. Genau dadurch entsteht der typische Padel-Charakter: längere Ballwechsel, mehr Dynamik und mehr Teamtaktik.
Ein Padel-Court ist 20 Meter lang und 10 Meter breit. In der Mitte steht ein Netz. Das Spielfeld ist vollständig von Glas- und Gitterwänden umgeben.
Hinter den Grundlinien stehen Glaswände. Seitlich findest du ebenfalls Glas und Gitter. Diese Wände gehören aktiv zum Spiel und ermöglichen das typische Bande-Spiel.
Ausrüstung
Der Padel-Schläger hat eine feste, geschlossene Schlagfläche ohne Saiten. Der Kern besteht meist aus EVA- oder FOAM-Schaum, die Außenfläche aus Carbon oder Glasfaser. Die Oberfläche gibt weniger nach als ein Tennissaitenbett. Der Ball wird also weniger stark „katapultiert“.
Der Padel-Schläger erzeugt weniger Material-Power und mehr Spielkontrolle. Du arbeitest mit Technik, Timing und Platzierung, nicht mit maximalem Schwung.
Als Einsteiger spielst du am besten mit einem runden Schläger mit großer Trefferfläche („Sweet Spot“).
Achte auf:
– gute Kontrolle statt maximaler Power
– mittleres oder geringes Gewicht
– weichen Kern (mehr Fehlertoleranz)
Wenn du unsicher bist, teste zuerst einen Leihschläger bei Arena ONE. So findest du heraus, welches Modell zu deinem Spiel passt.
Die Löcher reduzieren das Gewicht und verbessern die Luftdurchlässigkeit. Dadurch bewegst du den Schläger schneller. Zusätzlich beeinflussen Lochanordnung und -anzahl das Spielgefühl. Sie verändern Balance, Kontrolle und Vibrationseigenschaften. Die Löcher dienen also nicht der „Optik“, sondern der Gewichtsverteilung und Spielkontrolle.
Ein Padel-Ball sieht fast aus wie ein Tennisball. Der Unterschied liegt im Innendruck. Der Padel-Ball hat weniger Druck. Das bedeutet: Er springt etwas niedriger und verliert schneller Tempo.
Der Ball beschleunigt nicht so stark wie ein Tennisball.
Er „explodiert“ weniger vom Schläger.
Er bleibt kontrollierbarer.
Du kannst ihn dadurch gezielter platzieren. Besonders bei kurzen Bewegungen am Netz oder bei defensiven Schlägen behältst du mehr Kontrolle.
Der geringere Druck sorgt außerdem dafür, dass der Ball nach dem Kontakt mit Glaswand oder Boden berechenbarer zurückkommt. Das ist wichtig, weil du im Padel ständig mit Wandabprallern arbeitest.
Und genau deshalb entstehen längere Ballwechsel:
Der Ball wird nicht sofort extrem schnell.
Du erreichst mehr Bälle.
Du kannst auch schwierige Situationen über die Wand lösen.
Weniger Druck bedeutet also nicht „langsames Spiel“. Es bedeutet kontrollierteres Spiel mit mehr taktischen Möglichkeiten und längeren Rallyes.
Trage Hallen- oder Tennisschuhe mit gutem Grip und seitlicher Stabilität.
Wichtig ist:
– rutschfeste Sohle
– gute Dämpfung
– stabiler Halt bei schnellen Richtungswechseln
Laufschuhe sind nicht ideal, da sie seitlich weniger Stabilität bieten. Auf Outdoor-Courts eignen sich Tennisschuhe mit Profilsohle besonders gut.
Zielgruppe & Buchungen
Ja, Kinder und Jugendliche können bei Arena ONE an einem speziellen Nachwuchstraining mit qualifizierten Trainer:innen teilnehmen. Dabei werden Technik, Koordination und Spielverständnis spielerisch gefördert.
Ja, du kannst bei Arena ONE sowohl Firmenabos als auch fixe Wochenbuchungen abschließen. Für Unternehmen wird auf Anfrage ein individuelles Angebot erstellt.
Nein. Du musst keine bezahlte Mitgliedschaft abschließen. Durch die Registrierung in der Wansport-App und der Auswahl von Arena ONE bist du Teil unserer Community, ganz ohne Gebühr.
Ja. Arena ONE organisiert regelmäßig Turniere, Ranglistenformate und Events für unterschiedliche Spielstärken. Du meldest dich bequem über die Wansport App an. Dort siehst du Termine, Teilnahmegebühren und Spielmodus. Auch Hobbyspieler sind willkommen. Du brauchst keine Turniererfahrung.
Du kannst über die Wansport-App zwei Wochen im Voraus buchen.
Du kannst bis zu 48 Stunden vorher kostenlos in der Wansport-App stornieren.
Ja, du kannst auch Padel spielen, wenn du keinen festen Spielpartner hast.
Bei Arena ONE findest du Mitspieler ganz einfach über die Wansport App. Dort siehst du offene Spiele, bei denen noch Plätze frei sind, und meldest dich mit einem Klick an. Alternativ buchst du selbst einen Court und stellst das Match als „offen“ ein. Andere Spieler können dann beitreten.
So brauchst du keine eigene Gruppe. Du wirst Teil der Community und findest jederzeit passende Mitspieler auf deinem Level.
Du findest deine Mitspieler ganz einfach über die Wansport App, die offizielle Buchungs- und Community-Plattform von Arena ONE.
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